Der Höhepunkt der Reise stand am zweiten Tag auf dem Programm: Der Besuch des «Centre Bell», der Heimat der Montreal Canadiens. Die grösste Hockeyhalle der Welt mit über 21’000’ Plätzen bot ein würdiger, wenn auch ungewohnter Rahmen für ein Match gegen unsere Kollegen von der «Sûreté du Québec».

In der Umkleidekabine wartete eine besondere Überraschung auf uns. Trikots der Montreal Canadiens mit unseren Namen und Lieblingsnummern. Das Betreten des Eises, die Ansage der Spieler durch den Speaker und das Erklingen unserer Schweizer Nationalhymne waren emotionelle Momente. Das Spiel war ebenfalls unvergesslich: Wir konnten nicht nur auf dem legendären Eisfeld spielen, sondern über die gesamte Spieldauer hinweg den Rhythmus unserer kanadischen Freunde mithalten. Am Ende des Spiels wurde das Resultat von 7:4 angezeigt. Unsere vier Torschützen: Jonathan Voutaz, Damien Micheli, Patrick Eggel und Martin Oberhauser werden sich noch lange an die Tore im «Centre Bell» erinnern! Nach unserem Spiel besuchten wir das NHL-Spiel zwischen den Montreal Canadiens und den Anaheim Ducks.
Am dritten Tag besuchten wir das Hauptquartier der Sûreté du Québec. Danach wurden wir im Schweizerischen Generalkonsulat in Montreal empfangen Mit einem starken Schneesturm als Begleiter, begaben wir uns auf den Weg zum Südufer des St. Lawrence River, um im Trainingszentrum der Montreal Canadiens unser zweites Spiel gegen unsere kanadischen Kollegen zu bestreiten. Wieder einmal erwies sich unsere Leistung ehrenhaft und das Spiel ging mit 4:3 knapp verloren.
Nach diesen intensiven Tagen war der restliche Aufenthalt dem Besuch der Stadt Montreal gewidmet. Und dies bei Temperaturen, die eines echten kanadischen Winters würdig sind (-16°). Die enthusiastischsten Fans erlebten am Abend ein zweites NHL-Spiel, bei dem die Canadiens die Mannschaft der Toronto Maple Leafs in der Verlängerung besiegte. Vielen Dank an unsere Freunde aus Quebec. Ein besonderes Dankeschön an Cédrick Brunelle, für die tadellose Organisation vor Ort und den grossartigen Empfang! Die Einladung zur Revanche im Wallis für den nächsten Winter ist bereits lanciert.