Der Staat Wallis bemüht sich um ein gutes Arbeitsumfeld für seine Angestellten. Optimierungsmöglichkeiten gibt es dabei bekanntlich immer.  Damit Massnahmen am Arbeitsplatz ein- bzw. umgesetzt werden können, existiert eine Arbeitsgruppe. Die Kantonspolizei kann dabei auf einen Ausschuss im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz zählen. Dieser setzt sich hauptsächlich aus Mitarbeitenden des Korps zusammen. Die Themen reichen von Impfungen gegen die durch Zecken übertragene Enzephalitis, bis hin zu Fragen der Ergonomie des Arbeitsplatzes und anderen Massnahmen, welche wir Ihnen in diesem Artikel vorstellen möchten. Mélanie Figueiredo, Koordinatorin und Stellvertreterin des Präsidenten dieses Ausschusses, erzählt uns mehr darüber.

Mélanie, kannst du dich in einigen Wörtern vorstellen?

Ich bin in Martinach geboren. Wie mein Nachname verrät, stammen meine Wurzeln aus dem Azoren-Archipel. Nach der obligatorischen Schulzeit habe ich eine Lehre als kaufmännische Angestellte absolviert. Im Mai 2013 wurde ich von der Personalabteilung der Steuerverwaltung eingestellt, nachdem ich einen Abschluss in Management und Personalwesen erworben hatte. Am 1. Dezember 2014 erhielt ich die Möglichkeit, meine Laufbahn bei der Kantonspolizei fortzusetzen.

Mélanie Figueiredo

In meiner Freizeit interessiere ich mich leidenschaftlich für Eringerkühe und bin selber stolze Besitzerin. Ein Bild dieser Rasse schmückt mein Büro. Ich arbeite zu einem Pensum von 60%. Meine Funktion innerhalb des Ausschusses war bereits bei meiner Anstellung im Pflichtenheft so vorgesehen.

Welche Aufgaben nimmt dieser Ausschuss wahr?

Als Arbeitgeber ist der Staat für die Gesundheit und Sicherheit seiner Mitarbeiter verpflichtet. Der Staatsrat hat deshalb im Jahr 2007 beschlossen, einen Ausschuss für die Umsetzung “Arbeitsschutz in der Kantons- und Bundesverwaltung” zu schaffen. Die Nutzung einer gemeinsamen Branchenlösung ist eine grosse Chance. Einerseits können dadurch wertvolle Ressourcen gebündelt werden. Andererseits können die einzelnen Verwaltungen gegenseitig von den Synergien und den Erfahrungen des Arbeitsschutzmanagements profitieren.

Gemäss dem Reglement über die Organisation und Verwaltung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz für das Personal des Staates Wallis vom 10.12.2007 musste jede Dienststelle mindestens einen Verantwortlichen bestimmen. Herr Rafael Weissbrodt vom Personalwesen ist der MSST-Koordinator (Occupational Health and Safety Measures). Als Spezialist für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz ist er Mitglied unseres Ausschusses. Die anderen sechs Mitglieder sind allesamt Mitarbeitende der Kantonspolizei.

Was sind die Ziele dieses Ausschusses?

Wir unterstützen unser Kommando bei den Aufgaben im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz. Wir diskutieren spezifische Probleme, die aufgetreten sind, um gemeinsam Lösungen zu finden. Wir analysieren die Ursachen von Unfällen und Sachschäden und führen Statistiken darüber. Zudem sind wir für die Organisation von Notfall- bzw. Erste-Hilfe-Massnahmen zuständig.

Wir fungieren auch als Beratungsorgan für die Abteilungsleiter und die Mitarbeitenden in allen Fragen rund um das Thema Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutzes. Schliesslich erstellen wir Berichte über Unfälle und Risikosituationen.

Was ist dein wichtigster Gesundheitstipp?

Es geht uns darum, eine Reihe von guten Gewohnheiten im Alltag auszuführen. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung, regelmässige Bewegung, ausreichend Schlaf, sich für sich selbst Zeit nehmen und seine Arbeit geniessen. 

Ziele 2020

In Bezug auf die Gesundheit:

  • Fortsetzung der Impfung gegen die durch Zecken übertragene Enzephalitis
  • Defibrillatoren in allen unseren Räumlichkeiten installieren
  • Mitarbeitende im Bereich Ergonomie am Arbeitsplatz beraten

In Bezug auf die Sicherheit:

  • Unfallanalyse fortsetzen
  • Personal für Brandevakuierung ausbilden
  • Bestandsaufnahme der verschiedenen Gefahren, einschliesslich mechanischer, elektrischer und biologischer Risiken, Brand /Explosionen, körperlicher Belastung/Stress vornehmen
Stève Léger
Police cantonale valaisanne - Unité Communication et Prévention - Membre de la rédaction de la revue Police.

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