Indoor Schiessanlage – Grundsteinlegung

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Am Freitag, 11.11.2022, dem historischen Datum für die Fasnachtseröffnung, wurde dieses Jahr der Grundstein für den neuen Indoor-Schiessstand der Kantonspolizei und der Schweizer Armee gelegt. Das Gebäude wird auf dem Waffenplatz in Sitten gebaut.

„Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg!“ Dieses Zitat von Marschall Joseph Joffre erhält bei diesem Projekt eine besondere Bedeutung. Im Juli 2020 trafen sich der Bund, der Kanton Wallis und die Stadt Sitten, um eine Lösung für die Lärmbelästigung, welche durch die Schiessübungen der Kantonspolizei und der Armee entstehen, zu finden. Zwei Monate später konnte zwischen den verschiedenen Partnern eine Vereinbarung über den Bau einer überdachten Schiessanlage unterzeichnet werden, die vom Grossen Rat des Kantons Wallis sowie vom Bundesparlament abgesegnet wurde.

Am 11. November 2022 fand die Feier zur Grundsteinlegung des neuen Gebäudes vor einer Reihe von politischen und militärischen Behörden statt. Christian Varone, Kommandant der Kantonspolizei Wallis, eröffnete die Zeremonie, gefolgt vom Chef des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport, Frédéric Favre, und dem Stadtpräsidenten von Sitten, Philippe Varone. Da das Gebäude auf einem Militärgelände errichtet wurde, war es nur selbstverständlich, dass Divisionär Jean-Paul Theler, Chef des Generalstabs der Armee, das Wort ergriff, bevor er es an Staatsratspräsidenten, Roberto Schmidt, Chef des Departements für Finanzen und Energie, weitergab.

Das neue Gebäude wird 10 Schiessboxen für die Ausbildung im Kurzdistanzschiessen, sowie einen Raum für das Training der Selbstverteidigung beherbergen. Umkleideräume, Lagerräume für Material und Sanitäranlagen werden die 7’200 m2 grosse Anlage vervollständigen. Die Kantonspolizei Wallis wird drei Boxen erhalten, in denen 10 bis 12 Teilnehmer an den verschiedenen Ausbildungen teilnehmen können, welche von ihren Instruktoren für Schiessen und persönliche Sicherheit durchgeführt werden. Diese Boxen können auch an andere institutionelle Partner wie die Walliser Gemeindepolizeien vermietet werden. Da die Lichtintensität der Schiessbahnen manuell reguliert werden kann, wäre die Simulation eines Nachtschiesstrainings auch bei Tageslicht möglich. Der Umweltaspekt wird nicht vernachlässigt, da das Einsammeln der Patronenhülsen sowie deren Recycling stark vereinfacht werden.

Eine Baustelle von 33.5 Millionen Franken

Dies sind die geschätzten Kosten für die Bauarbeiten dieser Anlage, welche im Herbst 2024 in Betrieb genommen werden soll. Der Kanton Wallis wird sich mit 11 Millionen Franken beteiligen, der Rest wird vom Bund übernommen.

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