Josiane Bonvin, eine echte Weibelin!

Die Weibel des Kantons bereichern die staatlichen Zeremonien durch ihre Anwesenheit. Wenn die rotweisse Uniform, welche sie tragen etwas damit zu tun hat, vervollständigen die Weibel mit ihrer Freundlichkeit dieses Bild. Wir unterhielten uns mit einer von ihnen, Josiane Bonvin.

Welches sind die Aufgaben eines Weibels?

Der Weibel begleitet den Präsidenten des Kantonsparlaments bei offiziellen Anlässen, bei Empfängen, kantonalen oder eidgenössischen Veranstaltungen, sowie bei Beerdigungen. Wir haben das Zepter in der Hand, das Instrument der Macht, das die Autorität unterstreicht und den Staat Wallis repräsentiert. Das Zepter trägt die Wappen aller Bezirke. Ursprünglich war das Zepter das Mittel zur Verteidigung des Politikers.

Wie viele Jahre haben Sie als Weibelin gearbeitet?

(Sie lacht)… „Ich habe 10 Präsidentinnen und Präsidenten des Grossen Rates begleitet… Ich habe diese Arbeit mit Leidenschaft ausgeübt und dabei viele Menschen kennen gelernt.

Was ist Ihre schönste Erinnerung bei dieser Arbeit?

Besonders intensive Momente erlebte ich in Bern, als wir zur Wahl von Viola Amherd zur Bundesrätin reisten. Ich erlebte die „Nacht der langen Messer“ und dann die ganze Freude über das Ergebnis als Weibelin unter der der Präsidentin Anne-Marie Sauthier-Luyet.

Etwas Lustiges bei einer Zeremonie?

Ich hatte den damaligen Präsidenten des Grossen Rates, Herrn Gilles Martin, zum „Crans-Montana Forum“ in Genf begleitet. Als ich meinen Anzug als Weibel anzog, dachten die afrikanischen Minister, dass ich die Behörden vertrete. Sie haben mit mir gesprochen und nicht mit dem Präsidenten. Nach ein paar Erklärungen ging alles wieder seinen gewohnten Gang.

Ich danke Ihnen, Frau Bonvin, für die 10 Jahre, in denen Sie bei der Erfüllung ihrer Aufgaben allen ein ständiges Lächeln geschenkt haben.

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